Smart Home Wetterstation

Inbetriebnahme der WLAN Funktion

 

Bitte gehen Sie wie folgt vor:

 

  • Display der Wetterstation mit dem Netzteil verbinden (*)
  • Handy oder PC mit dem WLAN weatherstation verbinden (**)
  • Browser öffnen und auf 1.2.3.4 gehen
  • Unter Einstellungen das gewünschte WLAN (SSID) auswählen und Kennwort eingeben
  • Auf Verbinden klicken
  • Nach wenigen Sekunden erscheint die finale IP-Adresse
  • Die IP-Adresse anklicken

 

(*) Falls die Station bereits verbunden ist, das Netzteil kurz trennen. 

 

(**) Im Falle eines Handys bitte kurzzeitig mobile Daten abschalten. Ansonsten versucht das Handy, sich über mobile Daten zu verbinden, was natürlich fehlschlägt.


 

 

  • Im Bereich Datenübertragung auf Beispiel klicken
  • Die IP-Adresse (192.168.xxx.xxx) auf die Light-Manager IP setzen und auf Speichern klicken

 

Damit ist der Vorgang abgeschlossen. Ab sofort überträgt die Station die Messwerte zum Light-Manager. Es kann einige Minuten dauern, bis die Daten  dort sichtbar werden, da der Light-Manager verschiedene Plausibilitätsprüfungen vornimmt. Diese erfordern eine gewisse Anzahl an Messwerten, damit die Prüfung erfolgreich ist.

 

Mit dem Testen Knopf kann die Übertragung überprüft werden. Es sollte der Antwort Code 200 zurückgegeben werden, was HTTP OK bedeutet.

 


Shelly und andere WLAN Aktoren ansteuern

 

Mit der Wetterstation können Shelly Aktoren als auch andere über Netzwerk erreichbare Geräte(*) direkt gesteuert werden. Dies geschieht mittels simpler Textzeilen im Bereich Aktionen der Oberfläche der Wetterstation.

 

(*) Voraussetzung zur Steuerung durch die Wetterstation ist, dass das Gerät per HTTP GET angesprochen werden kann. Dies trifft auf eine Vielzahl unterschiedlicher Gerätegruppen zu.

 

Zunächst wird in das Textfeld eine Bedingung eingegeben wie z.B.

 

temp1 > 25.5

 

Direkt darunter folgt der gewünschte HTTP Request zur Steuerung des Shelly Aktors, z.B.

 

http://192.168.178.50/roller/0?go=close

 

Dies würde bewirken, dass der Rollladen Aktor ab einer Außentemperatur von 25,5°C schließt.

 

Die Variablennamen können der weiter unten gezeigten Tabelle entnommen werden, wobei die ~ Zeichen hier nicht erforderlich sind. Wird eine Nachkommastelle gewünscht, wird diese per Punkt abgetrennt.

 

Es können sowohl mehrere Bedingungen als auch mehrere HTTP Requests hintereinander platziert werden. Die Bedingungen müssen alle erfüllt sein, damit der bzw. die Requests ausgeführt werden. Beispiel:

 

windspeed60 > 30

winddir > 90

winddir < 270

http://192.168.178.50/roller/0?go=close

http://192.168.178.51/roller/0?go=close

 

Damit würden zwei Rollladen Aktoren zugefahren, sobald die Wingeschwindigkeit über 30 km/h steigt und die Windrichtung zwischen 90° und 270° (O, S, W) liegt. Wir verwenden hier den Paramter windspeed60, was dem Maximalwert der Windgeschwindigkeit der letzten 60 Minuten entspricht. Dieser Parameter bietet im Gegensatz zu windspeed der Vorteil, dass die Rollläden frühestens eine Stunde nach Auftreten der letzten Böe wieder ausgefahren werden.

 

Es können auch E-Mails auf diese Weise verschickt werden. Beispiel:

 

windspeed > 40

info@info.de;Wetterstation;Es wird windig!

 

Damit würde eine E-Mail an info@info.de verschickt, mit dem Betreff Wetterstation und dem Inhalt Es wird windig!

 

Möchte man zusätzlich die aktuelle Windgeschwindigkeit und Richtung angeben, ergänzt man:

 

windspeed > 40

info@info.de;Wetterstation;Es wird windig! ~windspeed~ ~winddir~

 

Hier können wieder alle Platzhalter verwendet werden, wobei in diesem Fall die ~ Zeichen erforderlich sind.

 

Um einen Zeilenumbruch in der E-Mail einzufügen, wird der <br> eingefügt, z.B.

 

windspeed > 40

info@info.de;Wetterstation;Es wird windig! ~windspeed~ ~winddir~<br>Niederschlag: ~rainh~

 

 

Ab Firmware 1.2 können Zeit- und Datums-basierte Bedingungen hinzugefügt werden. Beispiel:

 

time >= 12:00

date >= 01.06.

date <= 30.09.

temp1 > 28

http://192.168.30.96/relay/0?turn=on

 

Mit diesen Anweisungen würde ein Shelly Aktor oberhalb von 28°C eingeschaltet, jedoch erst ab 12 Uhr vom 1. Juni bis 30. September.

 

Ab Firmware 1.3 steht die Option delay zur Verfügung. Damit kann festgelegt werden, dass eine Aktion erst nach Ablauf der angegebenen Anzahl von Minuten wiederholt wird. Beispiel:

 

delay 30

temp1 > 25.0

info@info.de;Wetterstation;Es ist warm!

 

Dieser Block sorgt dafür, dass man eine E-Mail erhält, wenn die Temperatur 25°C übersteigt. Nun kommt es häufig vor, dass die Temperatur eine Weile um den Schwellwert schwankt, womit u.U. eine Anzahl von Mails verschickt würden. Die Option delay sorgt dafür, dass frühestens 30 Minuten nach der ersten Mail erneut eine Mail verschickt würde.

 

 

Ab Firmware 1.5 sind zusätzlich Vergleiche über mehrere Kanäle möglich. Dies setzt voraus, dass mindestens ein weiterer externer Sensor mit der Wetterstation verbunden ist. In dem Fall kann z.B. die Temperatur von Kanal 1 mit Kanal 2 verglichen werden:

 

temp2 > temp1

 

Mit dieser Anweisung würde die Temperatur von Kanal 2 mit der von Kanal 1 verglichen. Ist diese höher, wäre die Bedingung erfüllt. Dies ist z.B. für eine Lüftersteuerung interessant, bei der der Lüfter nur anspringen soll, wenn die Außentemperatur höher als die Raumtemperatur ist. Ein weiteres Beispiel:

 

temp1 < dewpoint1

 

Diese Bedingung ist erfüllt, wenn die Temperatur von Kanal 1 unter den Taupunkt fällt. In dem Fall würde sich Luftfeuchte als Wassertropfen auf Wänden niederschlagen, was zur Schimmelbildung führen kann, z.B. im Keller. Diese Anweisung wäre also ideal, um z.B. einen Ventilator zu aktivieren.

 

Auf die gleiche Weise kann die Luftfeuchte verwendet werden:

 

hum2 > hum1

 

Hierbei würde der Lüfter anspringen, wenn die Luftfeuchte im Raum größer als die Außen-Luftfeuchte wäre.

FAQ

  • Ist Batteriebetrieb des Displays möglich?

Grundsätzlich empfehlen wird die Verwendung des Netzteils, da in diesem Fall sowohl die Hintergrund-Beleuchtung als auch die WLAN Funktion permanent eingeschaltet bleiben. Soll trotzdem Batteriebetrieb verwendet werden, bitte die Option Wifi permanent ein deaktivieren. Das WLAN Modul schaltet dann nur noch kurzzeitig zur Datenübertragung ein und befindet sich ansonsten im Schlafmodus. Damit ist die Wetterstation nicht permanent über die IP-Adresse erreichbar.

 

 

  • Kann die WLAN Funktion auf Werkseinstellungen gesetzt werden?

Das ist möglich. Dazu kurz die Stromversorgung vom Display trennen und wiederherstellen. Nun wie eingangs beschrieben mit dem WLAN weatherstation verbinden, auf http://1.2.3.4 gehen und unter Einstellungen auf Reset auf Werkseinstellungen klicken.

 

 

  • Welche Messwerte können per WLAN übertragen werden?

Es können die Messwerte aller per Funk angebundenen Sensoren übertragen werden. Dazu gehören Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Temperatur, Luftfeuchte und Batteriestatus von bis zu drei Sensoren sowie die Niederschlagsmenge pro unterschiedlicher Intervalle. Nicht möglich ist die Übertragung der Werte für die interne Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck.

 

 

  • Ist eine Übertragung an beliebige Smart Home Systeme möglich?

Die Daten können an jedes System übertragen werden, welches einen HTTP GET verarbeiten kann. Dabei handelt es sich um eine Anzahl von Parametern, welche per URL übergeben werden. Diese Methode wird von praktisch allen Smart Home Systemen unterstützt. Die folgenden Parameter können als Platzhalter eingefügt werden:

 

~temp1~
Temperatur Kanal 1*
~temp2~
Temperatur Kanal 2*
~temp3~
Temperatur Kanal 3*
~dewpoint1~
Taupunkt Kanal 1*
~dewpoint2~
Taupunkt Kanal 2*
~dewpoint3~
Taupunkt Kanal 3*
~hum1~
Luftfeuchte Kanal 1
~hum2~
Luftfeuchte Kanal 2
~hum3~
Luftfeuchte Kanal 3
~windspeed~
Windgeschwindigkeit
~windspeed60~
gleitender Maximalwert über die letzten 60 Minuten
~windspeed24~
Tageshöchstwert seit Mitternacht
~winddir~
Windrichtung
~rainh~
Niederschlag pro Stunde*
~rain10~
Niederschlag der letzten 10 Minuten*
~raind~
Niederschlag pro Tag*
~rainw~
Niederschlag pro Woche*
~rain~
Niederschlag insgesamt
~lowbat1~
Batterie schwach Sensor Kanal 1
~lowbat2~
Batterie schwach Sensor Kanal 2
~lowbat3~
Batterie schwach Sensor Kanal 3 
~lowbat4~
Batterie schwach Regensensor 
~id1~
Zufällige ID für Kanal 1
~id2~
Zufällige ID für Kanal 2
~id3~
Zufällige ID für Kanal 3

 

(*) Diese Werte besitzen eine Nachkommastelle, welche ohne Komma angehängt wird. Beispiel: 25,3°C würde als 253 übertragen.

 

 

Zusätzliche stehen alle Daten unter der URL http://192.168.xxx.xxx/data.json zur Verfügung. Eine Auswertung ist z.B. mittels Javascript sehr einfach möglich.

 

  • Wie oft erfolgt die Übertragung?

Die Messwerte werden einmal pro Minute übertragen,. 

 

 

  • Wie komme ich von Firmware 1.0 auf die neuste Version?

Da die Firmware 1.0 noch keine Online-Update Funktion bietet, bitte die unten verlinkte Datei (WS1 Firmware 1.6) manuell einspielen. Nach dem Neustart des WLAN Moduls kann dann ein Online Update auf die aktuellste Version erfolgen. Um auf die Update Seite zu gelangen, bitte die IP-Adresse der Wetterstation gefolgt von /update eingeben, also z.B. http://192.168.1.100/update.

 

 

  • Nix geht mehr, was nun?

Wird ein Update Vorgang vorzeitig unterbrochen, kann es passieren, dass das Filesystem Schaden nimmt. In dem Fall ist nur noch die /update Seite erreichbar, nicht jedoch die Hauptansicht der Wetterstation. Für diesen Fall findet sich unten auch das Filesystem, welches neu eingespielt werden muss. Dies geschieht ebenfalls über die /update Seite. Die Datei bitte vorher entpacken.

 

Ist die Wetterstation nicht mehr mit dem heimischen WLAN verbunden, kann dies auch über den Access Point mit der SSID weatherstation unter der IP 1.2.3.4 erfolgen, also http://1.2.3.4/update. Ist der Access Point nicht vorhanden, die Wetterstation kurz vom Strom trennen (ggf. Batterien entfernen). Nach dem Neustart wird der Access Point stets aktiviert.

Download
WS1 Firmware 2.0
20.bin
exe File 435.1 KB
Download
WS1 Filesystem 2.0
Bitte vor dem Übertragen entpacken.
20.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 172.2 KB