Light-Manager Air

Ist Ihnen aufgefallen, wie glücklich dieses Paar wirkt, während es den Light-Manager bedient? Das können Sie auch, wenn Sie unser System zur Hausautomation einsetzen...

 

Hat Sie das beeindruckt? Wohl kaum! Das hätte uns auch enttäuscht, denn wir möchten nicht mit Gefühlen überzeugen, sondern mit soliden Fakten. Dazu würden wir Ihnen gern die Features des Gerätes vorstellen. Aufgrund des Umfangs wird dies etwas länger dauern als das Video.

Werfen wir zunächst einen Blick "unter die Haube". Individualisten möchten schließlich wissen, wie es dort aussieht. Herzstück des Light-Manager Air ist ein 32-Bit Prozessor, auf dem ein Multi-Tasking Betriebssystem läuft. Ein WLAN-Modul stellt die Verbindung mit bis zu 54 MBit her. Desweiteren befinden sich zwei Transceiver, also Sender und Empfänger für 433 und 868 MHz an Bord. Ebenso gibt es einen Empfänger und einen Sender für Infrarot-Signale, welcher aus vier High-Power Dioden besteht, die nach vorne und zu den Seiten abstrahlen. Das Gehäuse ist komplett Infrarot-durchlässig. Statt simpler Leiterbahn-Antennen setzen wir auf externe Antennen mit vergoldeten Anschlüssen, was herausragende Funk-Eigenschaften ermöglicht. Vervollständigt wird der Aufbau durch ein integriertes Präzisions-Thermometer. 

 

Warum der relativ aufwändige Prozessor und das komplexe Betriebssystem? Auf dem Light-Manager läuft ein Webserver sowie Netzwerk-Clients für die gängigsten Protokolle. Dies ermöglicht es, Eigenschaften zu realisieren, welche das Gerät von praktisch allen anderen Smarthome-Zentralen unterscheidet. Zum einen ist autarker Betrieb gewährleistet, d.h. selbst wenn die Internetverbindung ausfällt, ist die Bedienung vor Ort weiterhin möglich. Außerdem lassen sich mit Hilfe der Clients unterschiedlichste Geräte ansteuern, die über einen Netzwerkanschluss verfügen. Hier wären z.B. Sonos Player oder Philips HUE zu nennen. 

 

Der Light-Manager ist als Hersteller-unabhängige Zentrale konzipiert. Das bedeutet nicht, dass alle Aktoren am Markt unterstützt werden. Dies wäre schön, ist technisch jedoch nicht umsetzbar. Die Palette an unterstützten Geräten ist aber außerordentlich breit, so dass sich für praktisch jeden Einsatzzweck passende Aktoren und Sensoren finden. Diese eignen sich bestens auch zur Nachrüstung in bestehenden Installationen. Beispiel sind unsere Micromodule, welche einfach hinter einem vorhandenen Lichtschalter eingebaut werden. Schon ist der Stromkreis zusätzlich per Light-Manager und damit per Smartphone, Tablet, PC, Infrarot-Fernbedienung sowie per Spracheingabe mittels Alexa bedienbar. Hinzu kommt die automatische Steuerung nach Zeit und Temperatur. Es ist Komfort, wenn man im Dunklen nach Hause kommt und bereits einige Lampen sanft gedimmt erstrahlen.

Apps können eine ganze Menge. Es gibt aber Dinge, die lassen sich mit einem Computer immer noch am besten erledigen, besonders wenn es komplexer wird. Daher setzen wir zur Konfiguration des Light-Managers auf eine klassische Anwendung, um den Vorgang so komfortabel und flott wie möglich zu gestalten. airStudio kann selbstverständlich kostenlos runtergeladen werden. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die vielfältigen Funktionen, die mit dem Programm und dem Light-Manager möglich sind.

Aktoren steuern

Hierbei handelt es sich um den Kernbereich im Leistungsspektrum einer Smarthome Zentrale, nämlich die Ansteuerung von sog. Funkbus Aktoren. Darunter versteht man Empfänger, welche meist mit einer Schalt- oder Dimmfunktion ausgestattet sind. Aktoren sind in den unterschiedlichsten Bauformen erhältlich, angefangen bei kleinen Modulen, welche hinter klassischen Lichtschaltern verbaut werden können, bis hin zu robusten Einheiten mit mehreren Ausgängen und hoher Schaltleistung. Sogar Leuchtmittel mit integriertem Aktor sind mittlerweile erhältlich. Funkbus Aktoren bilden die Basis einer Heim-Automation und können hervorragend in bestehenden Installationen nachgerüstet werden. Die Übertragungswege Funk und Kabel schließen sich also nicht aus, sondern ergänzen sich auf sinnvolle und komfortable Weise. 

 

Der Light.-Manager unterstützt eine breite Palette an Aktoren, z.B. von Trust, Gira, Somfy, Livolo, Intertechno und vielen anderen. In unserer FAQ finden Sie eine Liste unterstützter Geräte und in unserem Shop bieten wir eine interessante Auswahl der gängigsten Modelle an. 

Sensordaten erfassen

Die nächste große Kategorie einer Heim-Automation stellen Sensoren dar. Am häufigsten zu finden sind sicherlich Sensoren für Temperatur- und Luftfeuchte. Daneben gibt es noch viele weitere Sensor-Arten, so z.B. Bewegungsmelder, Magnetschalter, Sensoren für Helligkeit, Wind, Regen, Wasserstand, Rauchentwicklung und mehr. In unserem Shop bieten wir den Kernbereich an, aber die Auswahl unterstützter Sensoren ist deutlich umfangreicher. 

 

Die Markise einfahren, wenn der Wind zu stark bläst. Die Außenbeleuchtung einschalten, wenn es dunkel wird. Eine Sirene starten, wenn ein Magnetschalter oder Bewegungsmelder anspricht. Eine SMS verschicken, wenn ein Rauchmelder aktiv wird. All dies ist mit dem Light-Manager möglich. Die Sensoren arbeiten per Funk und werden meist mit Batterien betrieben. Mit anderen Worten, es funktioniert gänzlich ohne Kabel zu verlegen.

Schalter abfragen

Ein Highlight der Heim-Automation stellen Funkbus Wandschalter dar. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass auch diese keinerlei Verkabelung benötigen und somit an beliebiger Stelle platziert werden können. Es gibt Modelle in klassischem Wandschalter-Look als auch Varianten, die mehrere Kanäle steuern können und über dezidierte Dimmtasten verfügen wie das nebenstehende Modell.

 

Funkbus Schalter können direkt mit Aktoren gekoppelt werden. Wesentlich spannender dürfte allerdings die Koppelung mit dem Light-Manager sein. So lassen sich beliebige Funktionen und ganze Szenen problemlos darüber auslösen. Kreuz-, Wechsel- und Gruppenschaltungen werden zum Kinderspiel und lassen sich bei Bedarf jederzeit ändern.

 

Bei der Montage hat man die Wahl zwischen Schrauben und Kleben. Aufgrund des geringen Gewichts und der planen Rückseite ist die Klebebefestigung eine gute Wahl und ermöglicht die Montage sogar auf Glas- und Spiegelflächen.

Netzwerk Geräte ansprechen

In diese Kategorie fallen alle Geräte, welche über einen Netzwerk-Anschluss oder WLAN verfügen. Dazu zählt z.B. Philips HUE, MiLight, diverse Geräte der Unterhaltungselektronik wie Receiver und Beamer. Häufig eingesetzt werden auch WLAN gestützte RGB Controller. Ein bekanntes Beispiel ist LD382 und dazu kompatible Modelle. Desweiteren lassen sich per Netzwerk auch Gateways oder sogar andere Smarthome System wie FHEM steuern. Manche unserer Kunden setzen sogar Eigenentwicklungen auf Raspberry Pi ein. Auch der Internet-Dienst IFTTT kann mit Hilfe dieser Technik eingebunden werden. Führte diese Kategorie lange Zeit ein Schattendasein, wird sie in letzter Zeit immer wichtiger. 

 

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, unterstützt der Light-Manager die Netzwerk-Protokolle TCP, UDP, HTTP, GET, POST, PUT und WOL (Wake on LAN). Sie merken schon, hier wird es richtig "nerdig", eben etwas für Individualisten. Und tatsächlich, wer damit noch nie zu tun hatte, wird sich am Anfang möglicherweise etwas schwer tun. Aber keine Sorge, es besteht keine Notwendigkeit, damit zu arbeiten. Es ist jedoch doch gut zu wissen, dass man es könnte, wenn der Bedarf kommen sollte. 

 

 

Der Light-Manager ist übrigens selbst ein Netzwerk Gerät. D.h. auch dieser kann mittels einfacher Netzwerk-Befehle durch andere Systeme und viele Apps wie z.B. das beliebte ImperiHome angesprochen werden. Man sieht, das Gerät ist keine Einbahnstraße und zukunftssicher, denn die Netzwerk-Technologie wird eher zu- denn abnehmen.

Infrarot und Funksignale lernen

Es gib ein weiteres Feature, welches Sie wahrscheinlich nirgends sonst finden werden: eine Lernfunktion für Funk- und Infrarot-Signale. Damit lassen sich viele weitere Geräte einbinden. Dazu zählen praktisch alle Geräte im Bereich Unterhaltungselektronik wie TV, Verstärker, SAT-Receiver, welche meist Infrarot-basiert arbeiten. Aber auch viele Geräte mit Funk im Bereich 433 MHz und 868 MHz können eingelernt werden. Zu nennen wären hier beispielsweise RGB Controller, Ventilatoren, Beamer, Leinwände, Vorhänge und Leuchten mit eigener Fernbedienung.

 

Funktioniert das bei allen Geräten? Definitiv nein. Es gibt Funkstandards, die nicht einlernbar sind oder auf anderen Frequenzen arbeiten. Es funktioniert allerdings in erstaunlich vielen Fällen. Im Forum finden Sie eine Rubrik, in der Anwender über erfolgreich angelernte Geräte berichten. Speziell bei Produkten unbekannter Hersteller ist dies die einzige Möglichkeit überhaupt, solche Geräte in die Heim-Automation zu integrieren.

Thermo- / Hygrometer aufzeichnen

Temperaturen im Überblick zu behalten wird mit dem Light-Manager zum Kinderspiel. Bis zu 10 Funk-Thermometer können mit dem Gerät gekoppelt werden. Genug um wichtige Räume und vielleicht noch einen Pool oder Gartenteich zu überwachen. Sie möchten auch die Luftfeuchte im Saunabereich oder Weinkeller berücksichtigen? Auch diese wird automatisch erfasst. Die aktuellen Werte werden stets in der Gesamtansicht übersichtlich dargestellt. Außerdem erfolgt eine Aufzeichnung der Werte für die letzten 48 Stunden, welche jederzeit in der Chart-Ansicht abgerufen werden kann. 

 

Die erfassten Temperaturen können als Grundlage für Schaltvorgänge genutzt werden. So könnte man beispielsweise dafür sorgen, dass die Gartenteich-Pumpe jeden Morgen um 09:00 eingeschaltet wird, aber nur, wenn die Außentemperatur über 5°C liegt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Sonos Player steuern

Die beliebten Sonos Player werden vom Light-Manager unterstützt. Dabei konzentrieren wir uns auf die grundlegenden Befehle zur Wiedergabe- und Lautstärke Steuerung. Interessant wird das ganze, wenn man diese Befehle in Szenen einbindet. So könnte man mit der Szene "Alles aus" eben nicht nur die Lichter löschen, sondern auch die Sonos Player stoppen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Steuerung der Player mittels Funkbus Schaltern. So könnte man die Wiedergabe und auch die Lautstärke komfortabel mittels eines Wandtasters steuern, und zwar zu einem Bruchteil der Kosten ähnlicher Lösungen. Obwohl es mittlerweile viele Wege gibt, Sonos Player zu bedienen, sei es über die Sonos App, über Alexa oder eines Harmony Hubs, so zeigt die Praxis, dass die Einsatzmöglichkeiten mittels Light-Manager im Vergleich sehr einfach zu konfigurieren und nutzbar sind, uns so die Attraktivität dieser Möglichkeit bis heute erhalten geblieben ist.

Alexa Sprachsteuerung

Hat man sich einmal daran gewöhnt, möchte man den Komfort nicht mehr. "Alexa, öffne die Garage", wenn man alle Hände voll hat, oder ein "Alexa, alles aus", wenn man ins Bett geht, das ist schon eine echte Hilfe. Mit unserem kostenlosen Smarthome Skill bedienen Sie Ihre gesamte Heim-Automation per Sprache. Dabei unterstützt unser Skill alle derzeit von Amazon angebotenen Features wie Schalten einzelner Geräte, prozentuales Dimmen, Starten von Szenen, Abfrage von Temperaturen sowie die Wiedergabe-Steuerung von Sonos Playern. Die Installation ist denkbar einfach, alle in airStudio hinterlegten Geräte, Szenen und Thermo-Sensoren werden von Alexa automatisch gefunden. Die Funktion des Skills scheint unsere Anwender zu überzeugen. Die Bewertungen im Alexa Store sprechen für sich.

Zeit und Temperatur-abhängige Steuerung

Zu den Kernaufgaben einer Smarthome Zentrale gehört unserer Ansicht nach die Steuerung per Zeit und Temperatur. Der Light-Manager widmet sich diesem Thema sehr umfassend. Neben fixen und optional sich wiederholenden Schaltpunkten gehört eine Astrofunktion dazu, welche die Zeitpunkte von Sonnenauf- und Untergang exakt für den individuellen Wohnort berechnet. Dieser kann komfortabel per integrierter Google Maps Anwendung ausgewählt werden. Die Außenbeleuchtung einschalten, wenn es wirklich dunkel ist, und zwar ohne den Zeitpunkt ständig nachregeln zu müssen, wird damit zum Kinderspiel.

 

Es gibt Anwendungsbereiche, bei denen eine zeitliche Steuerung nicht ausreicht. Eine Teichpumpe soll morgens um 9 und abends um 8 ausgeschaltet werden. Kein Problem. Aber dies soll nur erfolgen, wenn die Außentemperatur mind. 3°C beträgt. Auch kein Problem. Der Light-Manager erlaubt nicht nur die Verarbeitung von Temperaturen, sondern auch die zusätzliche Verknüpfung mit Zeitangaben oder anderen Kriterien.

Mesh Netz für große Bereiche

Der Light-Manager liefert eine hervorragende Reichweite. Dies liegt an der Verwendung hochwertiger externer Antennen in Verbindung mit starken Funkmodulen. In den meisten Fällen reicht ein Gerät, um ein typisches Einfamilienhaus abzudecken. Es gibt aber Situationen, in denen erhöhte Reichweite gefragt ist. Dies kann ein großes Grundstück oder massive Betonwände sein. In solchen Fällen ist man nicht aufgeschmissen, denn es können zusätzliche Light-Manager installiert und zu einem Mesh Netz zusammengeschlossen werden. Unterstützt werden bis zu neun Geräte, wobei eines der Master und die restlichen acht Extender darstellen. Die Kommunikation untereinander erfolgt per WLAN.

 

Das Besondere dabei ist, dass die Manager Funk- und Infrarot-Signale in beide Richtungen weiterleiten. D.h. es werden nicht nur Steuersignale zu den Aktoren übertragen, sondern auch Signale von Sensoren, Schaltern und Fernbedienungen zum Master weitergeleitet. Bei Bedarf können sogar unterschiedliche Funkstandards kombiniert werden, so dass beispielsweise Empfang von Schaltern auf 433,42 MHz (z.B. Gira und Somfy) möglich ist, während gleichzeitig Sensorsignale auf 433,92 MHz (z.B. Oregon Scientific) verarbeitet werden. Auch wenn die meisten Anwender niemals ein weiteres Gerät benötigen, ist es doch gut zu wissen, dass dies im Bedarfsfall möglich wäre. Nichts ist nervender, als ein Aktor, der unzuverlässig reagiert, weil er gerade am Rande des Abdeckungsbereiches liegt.

Vielfältige Bedienmöglichkeiten

Der Light-Manager kann auf vielfältigste Art & Weise bedient werden. Dazu zählen neben Smartphones, Tablets und PCs auch Infrarot-Fernbedienungen wie Logitech Harmony und sogar Smartwatches wie Apple Watch oder Android Wear Uhren. 

 

Außerdem bietet der Light-Manager eine Netzwerk-Schnittstelle, die es erlaubt, Aktionen per simpler HTTP Requests auszulösen. Diese Option wird von vielen Smarthome- , Automation- oder auch Geofencing Apps unterstützt. Dadurch werden die Anwendungsmöglichkeiten des Light-Managers zusätzlich spürbar erweitert.

Eine liebevoll gestaltete Oberfläche

Eine Smarthome Installation soll nicht nur praktisch sein, sondern auch Spaß bei der Bedienung machen. Die Oberfläche spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie ist die Schnittstelle zwischen Technik und Anwender. Damit der Light-Manager diese Anforderung erfüllt, haben wir viel Arbeit in die Entwicklung des Interfaces gesteckt. Statt proprietärer Techniken setzen wir auf reines HTML5 und CSS. 

 

Um der Oberfläche Individualität zu verleihen, können eigene Hintergrundbilder verwendet werden, und zwar für die Hauptansicht, als auch für jede einzelne Zone. So kann die Zone Garten mit einem Foto der eigenen Grünanlage versehen werden. Die Bilder werden beim Öffnen und Schließen der Zone weich ein- und ausgeblendet.

 

Anwender, welche über Kenntnisse im Bereich HTML und CSS verfügen, können die Vorlagen sogar mit eigenen Stylesheets oder Erweiterungen anpassen. Schriftarten ändern, Farben wählen, Abstände vergrößern oder Effekte abschalten, alles ist möglich.